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Ludwigshafen-"Tatort":
Dreharbeiten abgebrochen

  • Aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind die Dreharbeiten für einen neuen Ludwigshafen-"Tatort" abgebrochen worden.
  • Das teilte der Sender am 18.03.20 mit.
Stuttgart, Mainz. Der Südwestrundfunk (SWR) hat die Dreharbeiten für einen neuen Ludwigshafen-„Tatort“ abgebrochen. Eine Fortsetzung hätte ein gesundheitliches Risiko für Schauspieler, Drehteam und unbeteiligte Bürger bedeutet, teilte der Sender am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd) mit. Ein weiterer zeitnaher „Tatort“-Dreh sei wegen der Coronavirus-Pandemie ebenso abgesagt worden wie der nächste Drehblock für die Schwarzwald-Serie „Die Fallers“.

„Wir prüfen in jedem Einzelfall, ob Dreharbeiten unterbrochen werden, oder ob sie aufgenommen werden, in Abhängigkeit von öffentlichen Auflagen, dem spezifischen gesundheitlichen Risiko sowie den praktischen Alternativen und finanziellen Konsequenzen“ heißt es in der Mitteilung des Senders.


www.rnd.de/medien/ludwigshafen-tatort-dreharbeiten-abgebrochen-2PZADEMNE3WGCFKP27UZJX2XZA.html

Stand: 18.03.2020, 17:39 Uhr

Dreharbeiten für „Tatort – Hetzjagd“ (AT)

 

SWR Tatort mit Lena-Odenthal / Dreh bis Anfang April in Baden-Baden, Karlsruhe und Ludwigshafen

Im neuesten Tatort aus Ludwigshafen geht es für Lena Odenthal und Johanna Stern um einen Mord, der womöglich ein Anschlag war. Die Dreharbeiten zum „Tatort – Hetzjagd“ (AT) haben begonnen, Regie führt Tom Bohn, von dem auch das Drehbuch stammt. Mit Ulrike Folkerts und Lisa Bitter stehen Anna Herrmann, Anne-Marie Lux, Valerie Niehaus, Oliver Stritzel und Daniel Noël Fleischmann vor der Kamera. Gedreht wird bis Anfang April in Baden-Baden, Karlsruhe und Ludwigshafen.

Mord mit Ansage

Als der engagierte Konzertveranstalter Tillmann Meinecke erschossen aufgefunden wird, fühlt Lena Odenthal sich mit verantwortlich: Meinecke glaubte sich durch Todeslisten der rechten Szene bedroht. Er hatte um Polizeischutz gebeten. Vergeblich: Er wurde nicht genehmigt. Noch während Lena Odenthal und Johanna Stern den Tatort untersuchen, geschieht eine zweite Gewalttat: Polizeioberkommissarin Katja Winter wird erschossen, als sie bei der Ringfahndung einen verdächtigen Wagen anhält. Ludger Rehns, der Fahrer, kommt in Haft, seine Freundin Hedwig Joerges kann fliehen. Rehns und seine Freundin sind im rechtsextremen Umfeld angesiedelt. Rehns war am Tatort. Doch er streitet ab Meinecke erschossen zu haben. Lena und Johanna versuchen über Meineckes Umfeld, vor allem seine Freundin Maria, Hinweise zu finden. Maria ist überzeugt von der Anschlagsthese und steht unter Schock. Als sie durch das nächtliche Ludwigshafen streift, kreuzt sich ihr Weg mit dem der flüchtigen Hedwig.